Der italienischen Radsportwelt näherkommen

Wie jedes Jahr im Frühling erscheint das unverzichtbare ACCPI Büchlein, der einzige offizielle Text der italienischen Radsportwelt, wieder. Fans können es ab heute auf der Website www.accpi.it und ab morgen in gedruckter Form lesen. Um ein Exemplar der 40. Ausgabe zu erhalten, die alles Wissenswerte über die italienische Bewegung enthält – angefangen bei den Gesichtern einzelner Radsportlerinnen und Radsportler der Spitzenkategorie, neben denen ein Platz für ihr Autogramm reserviert ist –, ist der Termin für Samstag, den 22. März, beim Start der Mailand-Sanremo vorgesehen, sowohl in Pavia, wo das Rennen der Männer startet, als auch in Genua, wo die wiederauferstandene Primavera der Frauen startet. Auf dem Cover der vom Verband italienischer Radprofis in Zusammenarbeit mit der Kommunikationsagentur und dem Designstudio JonnyMole gestalteten redaktionellen Arbeit stechen diesmal die Olympiasiegerinnen von Paris 2024 Chiara Consonni und Vittoria Guazzini sowie der Weltmeister in der Einzelverfolgung Jonathan Milan hervor, die in dieser Saison mit ihren Landsleuten nach den Lorbeeren, die sie auf der Bahn errungen haben, beginnend mit dem Klassiker, auch auf der Straße die Hauptrolle spielen wollen. Ausgehend vom Monument Nr. 1 des Jahres können Fans und Insider ein kostenloses Exemplar dieser wertvollen Publikation mit nach Hause nehmen. Sie kann bereits von der Website www.accpi.it heruntergeladen werden und enthält Informationen zu Athleten, Teams, Kalendern, Reglementen, Organisatoren, nationalen und internationalen Institutionen und vielem mehr. Wir wünschen Ihnen viel Spaß beim Lesen und starten die Autogrammjagd!

A weng naus # 2886 – Plattgemachte Schrebergärten – Liebesschwürde an der Mauer – Alter Alfa Spider und an Annikas Hinterrad Richtung Würzburg

Toller Tag heute. Frühlungsanfang. Fünf Stunden Bewegung und nette Leute. Darunter Annika die heuer beim Klagenfurt Ironman finishen will. Ich drücke die Daumen. Im Ohr heute aus der „Tschu-Tschu“ Edition #31: Quicksilver Messenger Service – Happy Trails Full Album. Quicksilver Messenger Service (QMS) war eine psychedelische US-Rockband aus San Francisco in den späten 1960er und den 1970er Jahren. Die Originalbesetzung von Quicksilver Messenger Service bestand aus John Cipollina (Gitarre, Gesang), Gary Duncan (Gitarre, Gesang), David Freiberg (Bass-Gitarre), Greg Elmore (Schlagzeug), und Jim Murray (Gesang und Mundharmonika), der die Gruppe jedoch noch vor den Aufnahmen zum ersten Album 1968 verließ. Die zweite LP Happy Trails (1969) stellt den Höhepunkt im Schaffen von Quicksilver Messenger Service dar. Mitgeschnitten im Fillmore West und Fillmore East wird auf diesem Live-Album eindrucksvoll dokumentiert, dass die Musiker von QMS keine Studiomusiker waren, sondern es sich um Livearbeiter handelte. Im Zentrum der Band standen zu dieser Zeit die Gitarrenimprovisationen des Gitarristen John Cipollina. Die Klangfarbe seiner Gibson SG erzielte der Gitarrist durch ein Vibrato-System der Firma Bigsby. Quelle: Wikipedia. Das Album ist eines meiner Lieblingsscheiben. Heute noch.

A weng naus # 2883 – Der Frühling ist endlich da

Wer Richtung Mainstockheim radelt sieht das auf der Baustelle an Bahndamm noch viel zu tun ist. Die Tour heute war sehr schön bei angenehmen Temperaturen. Im Park eine gute alte Bekannte getroffen. Mit ihr bin ich in der Corona Zeit viel gelaufen. Im Ohr heute u.a. Rosenstolz – Gib mir Sonne in Gedenken an die wunderbare Anna R. Die Sängerin der Band Rosenstolz ist tot. Sie wurde 55 Jahre alt. Das teilten ihre derzeitigen Musiker-Kollegen am vergangenen Montag auf Instagram mit. Zur Todesursache ist bisher nichts bekannt.

A weng naus # 2882 – Blauer Himmel und schrullige Verkehrsteilnehmer

Und schrullig ist nett ausgedrückt. Auf dem Radweg eine Frau mit ihren zwei Hunden, lange Leinen, quer über den Radweg, Vollbremsung. Dann noch am Erlacher Berg ein SUV Fahrer der zwei dicke E-Bikes auf dem Kupplungsträger transportierte die ein Stück neben der Karosserie herausstanden. Das hat aber gereicht um mich am linken Arm zu streifen. Kein gutes Gefühl bei gefühlten Tempo 120. Egal ob auf dem Radweg oder der Straße als Radfahrer ist man meistens der Depp. Let´s forget it! Noch ein tolles Statement im Netz gefunden mit dem ich mich voll und ganz identifizieren kann: „Ich bin mir meiner Sterblichkeit bewusst, aber mit 72 Jahren stehe ich jeden Morgen mit dem unberührten Drang auf, neue Abenteuer zu erleben. Alter ist niemals eine Barriere, wenn man Leidenschaft in dem findet, was man tut. Das Geheimnis liegt in der Neugier, im kontinuierlichen Lernen und der Weigerung, uns von der Angst vor der Zeit den Spaß am Leben berauben zu lassen. Jeder Tag ist eine Chance, sich zu erfinden, zu lachen und zu beweisen, dass es nie zu spät ist, mit Begeisterung voranzukommen.“
Anthony Hopkins
Im letzten Jahr war die Vegetation schon weiter, da hat es schon vieles geblüht.
Im Ohr heute aus der „Tschu-Tschu“ Edition #31: Grand Funk Railroad – Closer To Home (I’m Your Captain). Am 22. Juni 1971 gab die Band vor tausenden GL´s in den Schweinfurter Conn Barracks ein Konzert. Wenn man einen Zupfer kannte konnte man mit hin. Den Namen von ihm habe ich vergessen. War ziemlich chaotisch damals. Der Manager der Band schreibt in einen Bericht: “ In den drei Stunden des Aufrtitts gab es keinen Krieg, keine Armee, keinen Schlamm und keine Kritiker. Es wurde eine universelle Sprache gesprochen – Musik.“ 10000 Infanteristen jubelten. Nach einem ausgiebigen Sonnenbad in einer windgeschützten Ecke noch eine Gravelrunde in der Klinge.

A weng naus # 2878 – Blauer Himmel und kalter Ostwind

Trotzdem hat die Sonntagmorgentour riesen Spaß gemacht. Im Ohr heute aus der „Tschu-Tschu“ Edition #29: The Flock – First Album 1969. The Flock war eine US-amerikanische Rockband, die oft mit Gruppen wie Chicago, Colosseum oder Blood, Sweat & Tears verglichen wird. Ihre komplexe Musik vermischte Rock, Jazz, Blues und andere Stile. Dabei setzten sie für Rockmusik eher ungewöhnliche Instrumente ein, wie Saxofon und elektrisch verstärkte Geige. John Mayall bezeichnete sie als die „beste amerikanische Band“, die er je gehört habe. Später dann noch Fußball in Marktbreit und in der Siedlung geknipst

A weng naus # 2876 – Wenn der Wind durch die Häuser pfeift dann hats mindestens Windstärke 6 so wie heute – Fußball in Abtswind

Aber über etwas anderes wundere ich mich jedes Mal, wenn ich vorbeifahre. In Erlach an den Krötenzäunen ist die Geschwindigkeit auf 50 km/h begrenzt. Da frage ich mich ob Kröten mehr wert sind als Radfahrer die dürfen 100 Meter weiter mit Tempo 100 km/h überholt werden und wenn 100 erlaubt ist wird dann auch u.U. weitaus schneller gefahren. Geblitzt wird da ja nicht, ich habe jedenfalls noch nie einen Blitzer auf der Strecke gesehen. Es gibt dann auch Autofahrende die mit über hundert mit geringem Abstand überholen, manchmal nur mit 10cm. Wenn es dann so starken Wind wie heute hat wird es schon gefährlich für den Radfahrenden. Im Ohr heute aus der „Tschu-Tschu“ Edition #28: The Temptations – I Can’t Get Next to You. Sie gelten als eine der erfolgreichsten Soulbands der Weltweit. Ihr Name steht an erster Stelle für den berühmten Motown Sound: THE TEMPTATIONS. Hits wie „My Girl“, „Papa was a rolling Stone“ oder „Masterpiece“ sind Meilensteine der Musikgeschichte. Wer jetzt von der Originaltruppe in Sennfeld, wo ich sie gesehen und gehört hatte, noch auf der Bühne stand weiß ich nicht. Mit Richard Street war ein Sänger on Stage der seit 1971 bei der Band singt.

Mehr Fotos gibt es bei FuPa und Bericht von Jürgen Sterzbach in der Mainpost.

A weng naus # 2874 – Dreckswetter

Mehr gibts dazu nicht zu sagen. Danach noch einen Käsekuchen ohne Boden gebacken. Rezept für einen Kuchen 26cm Durchmesser: 500g Quark, 250g Frischkäse, 4 Eier, Päckchen Puddingpulver, 4 Esslöffel Erythrit, Prise Salz, Abrieb von einer Zitrone und einer Orange. Backen 40 Minuten bei 180 Grad Umluft. Im Ohr heute aus der „Tschu-Tschu“ Edition #27: Beggars Opera – Time Machine. Live habe ich die Band am 11. Januar 1971 in Würzburg gesehen.

A weng naus # 2871 – vor dem Regen

Bisschen zu dünn angezogen. Sonst alles Tutto bene. Im Ohr heute aus der „Tschu-Tschu“ Edition #24: MOBY GRAPE – wow/grape jam. Die Gruppe wurde Ende 1966 von Alexander “Skip” Spence und Matthew Katz gegründet. Spence hatte auf dem ersten Album von Jefferson Airplane, Jefferson Airplane Takes Off, Schlagzeug gespielt. Katz war der Manager der Gruppe gewesen, der Spence später dazu ermutigte, eine Band zu formieren, die Jefferson Airplane glich und in der er Gitarre spielen und singen sollte. Die weiteren Mitglieder sind Bob Mosley (Bassgitarre), ehemals Mitglied von The Misfits aus San Diego, Jerry Miller (Leadgitarre) und Don Stevenson (Schlagzeug), die beide bei The Frantics, The Warlocks und The Bobby Fuller Four (Miller) gespielt hatten sowie Peter Lewis (Gitarre). Spence und Mosley gaben der Band den Namen Moby Grape.

Fahrrad heißt Vielfalt: International Cycling Film Festival, Flottmann-Hallen, Herne, 20. bis 22. März 2025

Im Hauptprogramm des 19. ICFF treten elf Filme aus fünf Ländern an, um die renommierte Goldene Kurbel zu gewinnen – den weltweit ältesten Filmpreis für Fahrradfilme. Das diesjährige Festival feiert die Vielfalt der Gesellschaft und das Fahrrad als muskelbetriebenen Motor des Fortschritts und der Kunst. Es präsentiert eine breite Palette an Themen: von Kampf- und Alltagsradeln über Radsport und entspanntes Cruisen bis hin zu radelndem Gesang als Ausdruck von Kunst und Protest.

Das Fahrrad als Mittel von Kunst und Widerstand

Ein Highlight des Programms ist Fritz Tietz‘ Film „Gesang der Radfahrer“. Er fordert – nicht ohne Ironie und mit Kirchenorgel begleitet – den bewaffneten Kampf für Radfahrerrechte. Im Kontrast dazu setzen Sofia Ose und Luise Volkmann in „By the way“ auf friedliche Kreativität. Ihr musikalisches Roadmovie kombiniert Stimme und Saxofon, um den Brüchen von versiegelten Flächen im urbanen Raum nachzuspüren. In Marius Schwingels Dokufiction „PLANTASIA“ stehen Schottergärten im Zentrum. Diese werden auf handfeste Weise mit Samenkugelkanonen attackiert – selbstverständlich vom Fahrrad aus.

Zufluchtsort Fahrrad

Der Spielfilm „Neun Tage im August“ von Ella Knorz erzählt das vielschichtige Leben einer jungen Frau mit tiefen Freundschaften, Lebensfreude und der Geschichte einer ungewollten Schwangerschaft. Das Fahrrad bietet dabei Zeit für individuelle Reflexion und szenische Ruhe. Im französischen Animationsfilm „La Mort du Petit Cheval“ dient das Fahrrad dem lebensfrohen, solidarischen Widerstand gegen übergriffige Männer im hektisch-neurotischen Großstadtleben.

Exotische Fahrrad-Perspektiven

Zwei Filme dienen der Entdeckung unbekannter Welten: „Mundo Aventura“ entführt die Zuschauer nach Peru, wo waghalsige Abfahrten und Stopps zur medizinischen Versorgung von Schürfwunden Hand in Hand gehen. Die preisgekrönte Dokumentation „Cruiser“ schaut in die kreative Welt der Chopper-Bikes in Oberhausen – ein Blick hinter die Kulissen einer bemerkenswerten Fahrrad-Subkultur.

Drei Tage Filmkunst und Fahrradkultur

Das von Donnerstag bis Samstag der kommenden Woche laufende Festival zeigt die besten Fahrradfilme der vergangenen Jahre. Höhepunkt ist der Kurzfilm-Wettbewerb um die Goldene Kurbel, der am Samstagabend (22.3., 20.00 Uhr, Flottmann-Hallen) stattfindet. Zahlreiche Filmemacher und Künstlerinnen aus Israel, Peru, Iran, Italien und Deutschland werden ihre Filme persönlich vorstellen. Für das leibliche Wohl des Publikums sorgt die Dortmunder Velokitchen. DJ Mono legt feine Filmmusik auf. Der Grazer Autor und Lyriker Yannick Steinkellner moderiert den Abend.

Freitagabend ist Autor und Filmemacher Fritz Tietz zu Gast auf dem ICFF, der mit dem preisgekrönten Film „Der Langsamwallradfahrer“ einen ironisch-religiöses Bekenntnis zum Fahrrad geschaffen hat. Mit Filmen, Texten und Gesprächen führt er das Publikum in die Geheimnisse eines Kampfradlers ein. Der Abend wird musikalisch von DJ Kleinradhuelse begleitet (21.3. / 20.00 Uhr, Flottmann-Hallen).

Der Auftakt des Festivals findet am Donnerstag auf dem Fahrrad statt und beginnt in Bochum. Vom dortigen Rathaus geht es auf dem Rad nach Herne zu den Flottmann-Hallen. Unterwegs und am Ziel werden Filme auf Fassaden und wettergeschützten Orten gezeigt. Das zum Format passende Thema des Abends ist „Road and Gravel“. Treffpunkt ist die Bochumer Rathausglocke um 19.00 Uhr (20.3.).

International Cycling Film Festival

Das International Cycling Film Festival wurde 2006 gegründet und zeigt Filme, die das Fahrrad zum Thema haben. Es wird jährlich in den Flottmann-Hallen, Herne, eröffnet und findet dann an über zwanzig Spielstätten in Deutschland, Österreich, Polen, Kosovo und den Niederlanden statt. Das Festival wird vom Europäischen Büro für Filmkunst und Fahrradkultur e.V., Herne, organisiert. Die Goldene Kurbel, der Filmpreis des ICFF, gilt als Oscar des Fahrradfilms und ist der älteste Filmpreis für Fahrradfilme weltweit.

Zeitplan und Programm des 19. ICFF

Tickets gibt es ausschließlich an der Abendkasse

19th International Cycling Film Festival
20. bis 22. März 2025 // Flottmann-Hallen // Herne