Buchtipp: Die Kraft der Gefühle

Die Fähigkeit, unter Stress psychisch stabil zu bleiben, ist individuell sehr unterschiedlich und wie wir mit unseren Gefühlen im Kontakt sind, beeinflusst maßgeblich unser Leben. Sie zu verstehen und mit ihnen umzugehen, ist daher besonders wichtig. In seinem Buch Die Kraft der Gefühle (ET 24. September 2021, Unimedica im Narayana Verlag) erläutert der renommierte Emotionswissenschaftler Dr. Marc Brackett, wie lebensverändernd der souveräne Umgang mit Emotionen wirken kann.

Denn: Je mehr emotionale Kompetenz wir im Alltag entwickeln, desto stabiler unsere Psyche und höher die Wahrscheinlichkeit, an Krisen zu wachsen. Dr. Marc Brackett spricht locker über den offenen Umgang mit Emotionen und zeigt, wie die erworbenen emotionalen Kompetenzen zuhause, in der Schule und bei der Arbeit positiv zum Tragen kommen. Sein Credo dabei: „Erkennen und verstehen Sie Ihre eigenen Gefühle, benennen Sie sie, drücken Sie sie aus und regulieren Sie sie.“

Ein wegweisender Ratgeber, der hilft, wie auch immer gelagerte Herausforderungen zu bewältigen.

Das mentale Wohlbefinden von Kindern und Erwachsenen ist aktuell besorgniserregend. Der amerikanische Emotionswissenschaftler DR. MARC BRACKETT sieht eine wesentliche Ursache darin, dass wir es uns nicht erlauben, Gefühle zu haben und zu zeigen. Bereits Kinder lernen, Botschaften aus ihrem tiefsten Inneren zu unterdrücken und zu überspielen. Das Ergebnis ist Stress, Mobbing, Angststörungen oder Depression. Brackett appelliert an Eltern und Lehrer, Kinder mit ihren Empfindungen nicht allein zu lassen.

Sei es Angst, Scham, Neid, Traurigkeit oder Wut, aber auch Freude, Zufriedenheit oder Stolz – unsere Gefühle sind wichtig für unser ganzes Leben, denn sie sind unser innerer Kompass. Der Autor setzt für eine gesunde Entwicklung auf die Kraft unserer Emotionen und integriert die emotionale Bildung bereits in den Lehrplan: Während seiner langjährigen Forschungsarbeit hat er einen Fünf-Schritte-Plan entwickelt, der zeigt, wie wir mit den eigenen als auch den Gefühlen der anderen umgehen können. Seine sogenannte RULER-METHODE umfasst das Erkennen, Verstehen, Benennen, Ausdrücken und schließlich das Regulieren von starken Empfindungen.

Dieser praktische Ansatz wird bereits an tausenden amerikanischen Schulen erfolgreich angewendet: Nachweislich nehmen dadurch Stress, Burnout und Mobbing ab, zu dem verändert sich die Kultur des Zusammenlebens radikal – was sich auch im Lernerfolg zeigt.

MARC BRACKETT ist Professor am Yale University’s Child Study Center. Er berät Unternehmen wie Facebook, Microsoft und Google, wie sie die Prinzipien der emotionalen Intelligenz in ihr Mitarbeitertraining und Produktdesign integrieren können.

Buchtipp: Ein Rad für alles – Die Allroad Revolution

Jan Heine liefert in seinem neuen Buch unverzichtbares Technik- und Hintergrundwissen für den Fahrrad- oder Komponentenkauf In den vergangenen Jahren haben zahlreiche neue Erkenntnisse das Ver- ständnis davon, was ein gutes Fahrrad ausmacht, grundlegend verändert. Jan Heine, der Macher hinter dem einflussreichen Bicycle Quarterly-Magazin, erläutert das bahnbrechende neue Wissen, wie man ein Fahrrad schnell, komfortabel und zuverlässig macht, nun in einem leicht verständlichen Buch füralle, die gern Rad fahren: »Ein Rad für alles – Die Allroad-Bike-Revolution«. Warum ist ein komfortables Rad auch schneller? Rollen breite Reifen ebenso schnell wie schmale? Wie bremsen Vibrationsverluste das Rad aus? Warum sind manche Fahrräder anfälliger für Seitenwind? In welcher Weise beeinflusst die Verteilung der Rahmensteifigkeit die Performance eines Rads? Wieso ist ein gut durchdachtes All-Road- oder Gravel-Bike die ideale Maschine für fast alle Einsatzzwecke? Anschaulich und praxisnah zeigen Jan Heines Texte und die Illustrationen von Miyoshi, wie und warum diese neuen Räder funktionieren und worauf bei der Auswahl von Rahmen und Komponenten zu achten ist. Stets im Fokus: die Frage, wie man den Spaß am Radfahren (auch mit kleinem Budget) noch steigern kann…

Moderne Gravel- und Allroad-Bikes kombinieren heute das Beste ganz unterschiedlicher Fahrradgattungen in einer einzigen Maschine. Eigenschaften, die noch vor wenigen Jahren exklusiv Rennrädern, Tourenrädern oder Mountainbikes vorbehalten schienen, lassen sich in einem »Rad für alles« vereinen: Hoher Komfort und hervorragende Performance. Tempo auf glattem Asphalt und auf rauen Schotter-wegen. Ein lebendiges Fahrgefühl und die Möglichkeit, Reisegepäck zu transportieren. Ein Handling, das durch Spurtreue überzeugt und sich trotzdem als wendig erweist, wenn verwinkelte Bergab-Passagen zu meistern sind. Kurzum: Ein richtig gutes Rad kann heute fast alles. Autor Jan Heine hatte selbst maßgeblichen Anteil daran, die Allroad-Bike-Revolution auf den Weg zu bringen. Als Herausgeber der weltweit gelesenen Fachzeitschrift Bicycle Quarterly entlarvte er in den vergangenen Jahren zahlreiche vermeintliche Weisheiten aus der Welt der Fahrradtechnik als populäre Irrtümer. In diesem Buch teilt er nun seine gesammelten Erkenntnisse. Das macht »Ein Rad für alles« zur Pflichtlektüre für alle, die sich auch nur ein wenig für Fahrradtechnik interessieren, und zur wert- vollen Entscheidungshilfe für alle, die den nächsten Rad- oder Komponentenkauf in Erwägung ziehen. Der Autor: Das sportliche Radfahren hat Jan Heine fasziniert, seit er als Kind im Rheinland Radrennfahrer an seinem Haus vorbeifahren sah. Während seines Studiums in den USA hat er mit dem Radrennsport begonnen. Als er an seiner Doktorarbeit schrieb, fuhr er in Rennen an der Seite von Radprofis, die sich auf die Tour de France vorbereiteten. Jan Heine entschied sich jedoch gegen eine Profi-Karriere und wandte sich Langstrecken-Abenteuern zu. Im Jahr 2007 war er der schnellste deutsche Fahrer bei der 1.200 Kilometer langen Fernfahrt Paris–Brest–Paris. Zur gleichen Zeit begann er damit, die lange vergessenen Bergpässe der Cascade Mountains im Nordwesten der USA zu erkunden. Er merkte schnell, dass die damaligen Fahrräder nur schlecht für schnelles Fahren über weite Strecken auf Schotter und Asphalt geeignet waren. Der logische nächste Schritt bestand darin, herauszufinden, wie man die Räder verbessern konnte. Im Laufe der vergangenen 20 Jahre hat Jan Heine seine wissenschaftlichen Kenntnisse und seine Erfahrung auf dem Rad eingesetzt, um Reifen und Komponenten für René Herse Cycles zu entwickeln. Seit 2002 gibt er die Zeitschrift Bicycle Quarterly heraus. Mehr unter www.renehersecycles.com/journal/ und www.bikequarterly.com.

»Jan Heines Buch zeigt euch, wie ihr den meisten Spaß aus eurem Rad herausholt.« — Gerard Vroomen, Gründer der Radhersteller Open und Cervélo»Durch eigene Forschung belegte Erkenntnisse über das Radfahren, nicht nur als graue Theorie, sondern auf Landstraßen und Schotterpisten erprobt.« — Ted King, Gravel-Rennfahrer»Einfach verständliche Antworten auf so viele Fragen.« — Lael Wilcox, Bikepackerin

Covadonga Verlag, 2021
ISBN 978-3-95726-055-0

Hardcover; 256 Seiten im Format 22,7 cm x 16 cm

Ladenpreis: EUR 22,00 [D]

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Buchtipp: Radsportberge und wie ich sie sah

Geraint Thomas
14,80 Euro inkl. 7% MwSt.
Broschur, 256 Seiten; mit Illustrationen von Bruce Doscher; aus dem Englischen von Olaf Bentkämper
ISBN 978-3-95726-060-4
18. Juni 2021
Die meisten Radsportfans und Rennradfahrer sind besessen von Anstiegen und großen Bergen. Sie verpassen keine Minute, wenn es bei der Tour de France und den Klassikern bergauf geht. Sie lieben es, über die Prüfungen zu lesen, die diese Passstraßen und Kopfsteinpflasterhügel bedeuten. Und für sie gibt es nichts Größeres, als diese Berge selbst einmal zu fahren – ein Tennis-Liebhaber wird niemals auf dem Center-Court in Wimbledon aufschlagen und kein Fußballfan darf darauf hoffen, jemals im Wembley-Stadion kicken zu dürfen, aber jeder Radfahrer kann sich der Herausforderung stellen, die legendären Anstiege der Tour de France oder des Giro d’Italia unter die eigenen Reifen zu nehmen.Es gab schon einige gute Bücher über die berühmten Radsportberge, aber noch keines aus der Sicht eines absoluten Topfahrers, der bei den großen Landesrundfahrten vorne mitfährt. Ein Buch, das Radsportfreunde mit hinein ins Rennen nimmt und ihnen zeigt, wie sich diese Anstiege wirklich anfühlen, wo die Attacken kommen und wo der Schmerz einsetzt. Geraint Thomas, der Tour-de-France-Sieger von 2018, hat es nun geschrieben.Von den allseits bekannten Dauerbrennern im Parcours der großen Rennen über die Lieblinge des Profi-Pelotons bis hin zu absoluten Geheimtipps: Geraint Thomas’ Kletter-Handbuch für Radfahrer vermittelt spannend und humorvoll unverzichtbares Insiderwissen zu 25 besonderen Radsportbergen in aller Welt.
Ein Tour-de-France-Sieger und sein Insider-Kletterführer zu 25 der berühmtesten Radsportberge der Welt.
Das perfekte Buch für Fans des Profiradsports und alle kletterfreudigen Hobbyradsportler.
Sehnsuchtsorte und Scharfrichter: Trainingsberge auf Mallorca und Teneriffa, Klassiker-Schlüsselstellen wie Koppenberg und Poggio, exotische Herausforderungen in Australien und den USA, Grand-Tour-Dauerbrenner wie Stelvio, Alpe d’Huez und Tourmalet.

Der Autor: Geraint Thomas kann auf eine außergewöhnliche Erfolgsbilanz als Radrennfahrer verweisen. Zu Beginn seiner Laufbahn wurde der Waliser zweifacher Olympiasieger und dreifacher Weltmeister im Bahnradsport, seine Karriere als Profi auf der Straße krönte er als Sieger der Tour de France 2018 und als Tour-Zweiter im Jahr darauf. In der Zwischenzeit gab er bei der Straßen-WM den Sprintanfahrer für Mark Cavendish, eskortierte Chris Froome als Edelhelfer zu mehreren Tour-Siegen und mischte im Finale der berühmten Kopfsteinpflaster-Klassiker im Kampf um den Sieg mit. 2018 wurde Geraint Thomas zu Großbritanniens Sportler des Jahres gekürt, im Jahr darauf verlieh ihm Prince William den Ritterorden OBE.
 Leseprobe

Buchtipp: Amalinta und die Bruderschaft der Zeit

Seit Amalinta denken kann, wird sie von Albträumen geplagt. Die Grenzen zwischen Realität und Traumwelt drohen endgültig zu verschmelzen, ein grausamer Fluch aus der Vergangenheit holt ihre Welt ein. Als Amalinta sich aufmacht, ihren dunklen Visionen auf den Grund zu gehen, ahnt sie nicht, welch Abenteuer sie erwartet. Sie wagt es, sich gegen den Fluch der Dunkelheit und die Welt der Schatten zu stellen. Auf ihrem gefährlichen Weg begegnet sie einem Löwen aus Mosaik, sprechenden Gemälden, der Bruderschaft der Zeit… und einem jungen Mann, der ihr Herz höher schlagen lässt.
Doch: Die Tücken der Dunkelheit lauern überall.

Buchtipp: Quer durch Flandern

Der britische Sportjournalist Harry Pearson hat sich mitten hineingestürzt ins pralle Radsportleben der Flamen: Ein komplettes, sehr, sehr matschiges Frühjahr lang ist er unermüdlich von einem Radrennen zum nächsten geeilt – großen, kleinen und noch viel kleineren. Seine knochenschüttelnde Reise führte ihn durch heimelige Bierkneipen und eisigen Regen, über endlose Polder und brutales Kopfsteinpflaster, vorbei an Fans, die sich als Hühner kostümiert hatten, und an Schaufenstern voller Abführmittel. Das Ergebnis ist eine humorvolle Hommage an die Welt von Briek Schotte und Tom Boonen, von »Kaisern« und »fliegenden Milchmännern«, von Fritten und Mattentartjes, von trinkfesten Supportern und sachkundigen Omis. In seiner britischen Heimat war Harry Pearsons tempofeste Reportage über die große Leidenschaft der Flamen zum Sportbuch des Jahres nominiert. Nun präsentiert der Covadonga Verlag es unter dem Titel »Quer durch Flandern« auch in deutscher Übersetzung – als perfekte Einstimmung auf die Kopfsteinpflasterklassiker und die neue Radsportsaison.

Mit feiner Beobachtungsgabe und warmherzigem Humor erzählt der langjährige Guardian– und When Saturday Comes-Autor Harry Pearson in »Quer durch Flandern« von außergewöhnlichen Begegnungen mit ebensolchen Menschen. In zwölf Kapiteln lässt er die Geschichte und die Geschichten dieses besonderen Landstrichs aufleben und erforscht die Charaktere, Mythen und Rivalitäten, die Flandern zu einem Ort machen, wo der Radsport immer noch Religion ist und jeder Profi fast so etwas wie ein Priester in hautengem Lycra.

Harry Pearson: QUER DUCH FLANDERN
Eine knochenschüttelnde Reise durch das Epizentrum der Radsportleidenschaft

Aus dem Englischen von Olaf Bentkämper

Covadonga Verlag, 2021
ISBN 978-3-95726-054-3

Broschur; 288 Seiten im Format 22,8 cm x 15 cm; plus 16-seitige Fotostrecke

Ladenpreis: EUR 16,80 [D]

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Buchtipp: Sokrates auf dem Rennrad

Eine Tour de France der Philosophen

Guillaume Martin gehört zu den besten Radrennfahrern der Welt. Und er ist Philosoph. Eine Kombination, die viele Menschen verblüfft. Um mit dem Vorurteil aufzuräumen, dass Spitzensportler nichts im Kopf hätten (und auch nicht sonderlich viel Intelligenz benötigen), hat der französische Radprofi ein Buch geschrieben, das seine beiden großen Passionen vereint.

In »Sokrates auf dem Rennrad« schickt Guillaume Martin die bedeutendsten Denker der Geschichte in das größte Radrennen der Welt: die Tour de France. Gekonnt und mit viel Humor verwebt er eigenes Erleben, das einen Blick hinter die Kulissen des realen Radsportzirkus gewährt, mit dem fiktiven Kampf von Aristoteles, Nietzsche und Gefährten um Windschatten, Reifenbreiten und Etappensiege. Da ist Sartre, der als Teamchef der Franzosen seine Fahrer ermutigt, sich nicht im Peloton zu verstecken. Da ist Marx, der sich um die ungerechte Verteilung der Prämien sorgt. Da ist Kant, der schlucken muss, als er erfährt, dass das Rennen nicht in seinem geliebten Königsberg stattfindet…

Guillaume Martin ist mit seinem Erstling ein gleichermaßen kluges wie unterhaltsames Buch gelungen, das tiefgründige Gedanken und spannende Sporterzählung verknüpft und so ein großes Publikum anspricht: Wer sich vor allem für Sport und reflektierte Einblicke ins Profimetier interessiert, lernt nebenbei fast unmerklich die Grundzüge bedeutender Ideen und Theorien kennen. Philosophisch bewanderte Leser hingegen freuen sich über die wiedererkennbaren Züge der Gelehrten im Rennsattel. Und am Ende ist allen klar: Körperliche Höchstleistungen müssen keineswegs im Widerspruch zu intellektuellen Ambitionen stehen. Denn auch und gerade im (Radrenn-)Sport gilt der Leitsatz, den einst Henri Bergson formulierte, der französische Philosoph und Literaturnobelpreisträger: »Man muss wie ein denkender Mensch handeln und wie ein handelnder Mensch denken.«

»Ein Geniestreich.« (NZZ, Sebastian Bräuer)
»Leichtfüßig und erfrischend. Das Buch schlechthin, um mit Kant, Spinoza, Nietzsche, Platon und Pascal über die schönen Straßen Frankreichs zu radeln.« (L’Espadon)
»Eine großartige Erzählung.« (Libération)
»Eines der originellsten Radsportbücher, die es gibt, und noch dazu eines, das von einem aktiven Rennfahrer geschrieben wurde.« (The Inner Ring)
»Ein überaus unterhaltsames Buch mit dem nötigen Tempo und Humor.« (Het is koers)

Der Autor: Guillaume Martin, geboren 1993, gehört als Radprofi zur Weltspitze und ist zugleich Absolvent eines Masterstudiengangs in Philosophie an der Université Paris-Nanterre. 2019 und 2020 fuhr er bei der Tour de France jeweils in die Top 12 der Gesamtwertung. Auch als Autor hat er sich bereits einen Namen gemacht: Er ist Kolumnist für Le Monde und hat das Theaterstück »Platon vs. Platoche« verfasst, das vom Théâtre de la Boderie aufgeführt wurde. »Sokrates auf dem Rennrad« ist sein erstes Buch.


Dieses Buch ist auch als E-Book über alle gängigen Plattformen erhältlich. Hier geht’s zur E-Book-Leseprobe:
http://www.weiterlesen.de/sokrates

14,80 Euro inkl. 7% MwSt.
Broschur, 224 Seiten; aus dem Französischen von Christoph Sanders
ISBN 978-3-95726-053-6
24. Februar 2021

Buchtipp: Das Städtische Museum Kitzingen: 1895 – 2020, Museumsgeschichte und Projekte bis 2010

2020 jährt sich die Gründung des Städtischen Museums Kitzingen zum 125sten Mal. Es ist damit eines der ältesten Stadtmuseen in Franken mit einem aus Stadt und Landkreis Kitzingen erwachsenen Sammlungsbestand. Das als Jubiläumsband konzipierte und reich bebilderte Buch richtet sich an Museumsfreunde und Fachleute. Erzählt werden Episoden der Kitzinger Stadtgeschichte vom Mittelalter bis ins 20. Jahrhundert. Dabei werden zahlreiche historische Persönlichkeiten gewürdigt und Highlights aus den Museumsbeständen mit ihren kulturgeschichtlichen Zusammenhängen beleuchtet. Neue Erkenntnisse zur Stadt-, Architektur- und Kunstgeschichte wurden im Rahmen von Ausstellungen und Forschungsprojekten erarbeitet. Hierbei wurden Bürger, Studierende und Wissenschaftler einbezogen. In ihrer zeitlichen Abfolge werden die Aktivitäten des Stadtmuseums in den letzten beiden Jahrzehnten vorgestellt, darunter Ausstellungen zu bildender Kunst und Literatur, Geschichte und Gegenwartskultur, aber auch andere Formate einer modernen Museumsarbeit. Aufgrund der Schließung des Kitzinger Stadtmuseums in seinem Jubiläumsjahr bietet das Buch auf nicht absehbare Zeit die letzte Gelegenheit, sich aus erster Hand über die Themen und Potenziale des Museums zu informieren und sich über die Bestände rückzuversichern.
Teilband 1 thematisiert die Geschichte des Museums und seines Bestandes sowie Ausstellungen, Forschungsprojekte und Veranstaltungen des Hauses bis 2010. Zum Teil 2 hier klicken.

Stephanie Falkenstein (geb. 1964 in Nürnberg als Stephanie Nomayo) ist eine deutsche Historikerin und Archäologin. Sie studierte Klassische Archäologie, Kunstgeschichte, Alte Geschichte und Vor- und Frühgeschichte in Regensburg und Würzburg. Seit 2002 ist sie die Leiterin des Städtischen Museums Kitzingen. Sie ist Autorin und Herausgeberin zahlreicher Publikationen zur Geschichte, Kunstgeschichte und Archäologie in Mainfranken.

Förderverein Städtisches Museum Kitzingen e.V. (Hrsg.)

Der Förderverein Städtisches Museum Kitzingen e.V. besteht aus Freunden, Stiftern, Leihgebern und ehrenamtlichen Unterstützern des Städtischen Museums Kitzingen. Zu den Zielen gehören der Erhalt und die Wiedereröffnung des seit 2018 geschlossenen Museums. Generelle Ziele sind die Unterstützung des Stadtmuseums im Bereich der Forschung, Recherche sowie beim Ausbau der Sammlung. Zum Vorstand gehören Prof. Dr. Frank Falkenstein, Dipl. Forstw. (Univ.) Reinhard Feisel, Thomas Schneider und Agnes Schneider.